Portrait von Renate Ausserbrunner

Lehrerin

Privat:
Italien
39100 Bozen
Montellostr. 25
tel. 0039-0471-282727
mobil 328-5674359
e-mail ausserbrunner.renate@dnet.it

Beruflich:
Bozen
Wolkensteingasse 1
Landesfachschule für Sozialberufe
„Hannah Arendt“
tel. 0471-973494 www.sozialberufe.berufsschule.it


Privates:

Ich bin vor 43 Jahren in Bozen geboren und wohne und lebe immer noch da. Mein nun 20 Jahre alter Sohn Thomas lebt bei mir und in Innsbruck, wo er jetzt das 2. Jahr Jura studiert. In Bozen lebt es sich nicht schlecht, ich habe meine Familie hier, meine FreundInnen und es gibt genügend kulturelle Angebote als auch Möglichkeiten Freizeit draußen in der Natur zu verbringen. Ich bin keine große Sportlerin, aber ich liebe es Spaziergänge zu jeder Jahreszeit zu machen und im Sommer im Meer oder in unseren kleinen Seen zu baden, sobald und solange es möglich ist, im Freien einen Capuccino zu trinken oder eine Kleinigkeit zu essen und mit FreundInnen zusammenzusitzen.



Ich gehe gerne ins Kino und letzthin habe ich das Tangotanzen entdeckt.

Da vermisse ich die Großstadt mit ihren Möglichkeiten und nutze jede Gelegenheit, wenn ich beruflich oder privat unterwegs bin, abends eine Milonga aufzusuchen; die Tanzschuhe kommen in jedes Reisegepäck, für alle Fälle...

Ich liebe Bewegung und Tanz, Körperarbeit, ich will meine Aufmerksamkeit für den Körper und seine Möglichkeiten schärfen und ihn mehr und mehr bewusster wahrnehmen. Das ist mir eine große Freude und auch da fehlen mir in Bozen ganz spezielle Angebote, die ich mir wünsche.



Weiters lese ich sehr gerne, Literarisches, Romane, Geschichten, Erzählungen, Krimis...Das ist mir ein guter Ausgleich zu meiner Arbeit, es hilft mir abzuschalten und in eine andere Welt einzutauchen.

Berufliches:

Nach den Pflichtschuljahren und dem Besuch einer technischen Oberschule arbeitete ich nach einem Jahr von Unterrichtssupplenzen an verschiedenen Schulen 10 Jahre lang als Sekretärin im „Regierungskommissariat“. In dieser Zeit heiratete ich, bekam einen Sohn, zog ihn groß und studierte gleichzeitig in Innsbruck Erziehungswissenschaften.

Seit September 1994 bin ich an der Landesfachschule für Sozialberufe „Hannah Arendt“ beschäftigt, wo ich so ziemlich alles gemacht habe, von Unterrichtstätigkeit in den verschiedenen Ausbildungslehrgängen (Psychologie/Pädagogik, Praxis- und Methodenlehre, Praktikumsbegleitung) bis hin zu Konzeptarbeit (z.B. Lehrgang für Sterbebegleitung und Trauerarbeit) und Organisation der beruflichen Weiterbildung. Vier Jahre lang war ich stellvertretende Direktorin, Tutorin für NeulehrerInnen und Vorsitzende bzw. Mitglied in den Prüfungskommissionen für die Wettbewerbe der FachlehrerInnen und arbeitete engagiert an der Schulentwicklung mit.



Im Zusammenhang mit Schulentwicklung bin ich Kari Aschwanden begegnet und habe TZI kennengelernt und beide haben mich seit damals nicht mehr losgelassen.

Ich habe immer wieder TZI-Kurse besucht und dann beschlossen, das Diplom zu erwerben. Im Juli 2006 war es dann so weit, ein erster Weg mit TZI war an sein Ende gekommen.

Neben der reinen Unterrichtstätigkeit biete ich gemeinsam mit einer Kollegin Fortbildungsseminare für LehrerInnen an und arbeite auch in der Weiterbildung für unsere AbsolventInnen zu bestimmten Schwerpunktthemen wie beispielsweise „Biographiearbeit“, „Anleitung und Begleitung von PraktikantInnen“, „Umgang mit Menschen mit Demenz“... Ich versuche mich mehr und mehr in Projekten außerhalb der Schule zu engagieren und merke, dass mir das Freude macht.

Was mir wichtig ist:

Ich bin an Menschen interessiert, ich glaube an ihre Fähigkeiten zu Entwicklung und Wachstum und das ist mir ein wichtiges Anliegen. Ich begleite sie gerne in ihren Lernprozessen und finde darin auch für mich immer wieder neue Lernmöglichkeiten.



Zu versuchen, den Einzelnen in der Schule die Möglichkeit zu geben, eigene Lernchancen zu suchen, zu finden, zu entwickeln, „Lebendiges Lernen und Lehren“ zu ermöglichen, finde ich eine große Herausforderung.

Es ist mir in meinem beruflichen und privaten Alltag immer wichtiger geworden, darauf zu achten, dass und wie ich gleichzeitig bei mir und bei den anderen sein kann, damit wirkliche Begegnungen stattfinden können.

Im nächsten Jahr werde ich die Ausbildung für Supervision und Organisationsentwicklung beginnen und freue mich schon auf diese neue Herausforderung.

Bozen, 22.09.06