Portrait von Marie-Theres Beeler

Beratung – Entwicklung- Bildung
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CH-4410 Liestal
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Email: mth.beeler@bluewin.ch
Web: www.beeler-beratung.ch

privat:
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Ausbildung und beruflicher Hintergrund

Geboren bin ich 1959, aufgewachsen in Ruswil im Kanton Luzern. Dort besuchte ich die Primar- und Sekundarschule.

1979 beendete ich meine erste Ausbildung als Primarlehrerin. Anschliessend studierte ich Theologie, übernahm Stellvertretungen als Lehrerin während der Semesterferien und engagierte mich ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit in einem sozialen Brennpunkt. In München schloss ich 1986 mein Studium ab. Nach meiner Rückkehr in die Schweiz besuchte ich das praktische Ausbildungsjahr für SeelsorgerInnen (Pastoralkurs) und wurde in der Pfarreiseelsorge tätig. In diese Jahre fallen meine ersten Weiterbildungen in TZI und der Langzeitkurs „TZI und Berufsfeld“ bei Kari Aschwanden.

1989 wechselte ich von der Pfarreiarbeit in die Leitung eines kirchlichen Kinder- und Jugendverbandes. Neben der Beschäftigung mit Fragen von Spiritualität und Religion wurden Weiterbildung und soziokulturelle Projektarbeit zu einem Schwerpunkt meiner Tätigkeit.

1995 schloss sich, inzwischen durch die Geburt unserer Kinder im Teilzeitberuf, der Aufbau und die Leitung der deutschschweizerischen Fachstelle für kirchliche Jugendarbeit an. Weiterbildung und Beratung rückten ins Zentrum und ich absolvierte am IAS in Maienfeld die Ausbildung für Supervision, Teamentwicklung und Organisationsberatung. Im Jahr 1999 schloss ich diese ab. In den vergangenen Jahren bildete ich mich vor allem weiter in den Bereichen Prozessbegleitung in Organisationen, Konfliktberatung und Mediation.

Arbeitsfeld

Heute arbeite ich in einem Teilzeitpensum am IFOK – Institut für kirchliche Weiterbildung, wo ich für berufsfeldbezogene Weiterbildung von TheologInnen verantwortlich bin. Hauptberuflich bin ich seit 2001 tätig als Supervisorin, Organisationsberaterin und Erwachsenenbildnerin in eigener Praxis in Liestal.

Seit 1992 sind mein Leben und das meines Mannes, Andreas Baumeister, durch unsere Kinder geprägt. Nach Hanna kamen 1994 Dominik und 1998 Jonathan auf die Welt. Wir haben in all den Jahren immer wieder Wege gesucht und gefunden, Familien- und Erwerbsarbeit partnerschaftlich zu teilen.

Was mir wichtig ist

Beratung verstehe ich wesentlich als Lernbegleitung. Veränderungsprozesse, in denen Menschen und Organisationen stehen, sind Lernchancen, die sowohl den Einzelnen dem sozialen Organismus und der Gesellschaft Entwicklungen ermöglichen. Geprägt ist meine Arbeit wesentlich von den Persönlichkeitsmodellen von TZI und TA, im Bereich der Organisationsberatung am Organisationsverständnis von Fritz Glasl und Trigon. Prozesse in Organisationen sind dann fruchtbar, wenn die beteiligten Menschen bereit und fähig werden, aktiv Veränderung mitzugestalten.

Ich bin in einem Handwerksbetrieb aufgewachsen. Arbeit, Familienleben und gesellschaftliches Engagement waren im Leben meiner Eltern eng miteinander verwoben. Diese Lebensweise hat mich sehr geprägt. Als Jugendliche begann auch ich, meine Bedürfnisse und Interessen mit denen anderer Menschen zu verbinden. Ich engagierte mich in der Jugendarbeit, später kamen die Themen Frieden und Geschlechterfragen hinzu. Heute bin an der Rudolf-Steiner-Schule, die meine Kinder besuchen, als Vorstandsmitglied engagiert und auf kommunaler Ebene politisch tätig.



Für meine Kinder ist mir wichtig, dass sie sich ganzheitlich entfalten können, dass sie nicht nur im Kopf, sondern auch mit Hand und Herz lernen können, dass sie Freiräume finden und dass wir als Eltern beide für sie ansprechbar sind.

Je älter ich werde, umso präsenter ist für mich auch die spirituelle Dimension meines Lebens und Arbeitens. Wir sind eingebunden in einen Kontext, der uns umfängt und von dem wir empfangen dürfen. Diese Gewissheit ist Herausforderung und Entlastung zugleich.