Portrait von Fritz Berger

Fotograf
Haldenweg 5
3400 Burgdorf
034 422 03 92

fritz.berger@transhumana.ch
www.transhumana.ch

Ich bin in einer kinderreichen Bauernsfamilie südlich von Bern aufgewachsen. Wir lebten in bescheidenen Verhältnissen, doch mit viel Freiheiten in der herrlichen Natur. Mit sechzehn begann ich Nachbardorf die Gärtnerlehre. Nach zwei Gesellenjahre in Genf zog es mich in die weite Welt. Ich war zweimal verheiratet und Vater von fünf erwachsenen Kindern. Seit fünf Jahren ist Tanja meine Partnerin.

Zwei Jahrzehnte (zwischen 1962 und 1987) arbeitete ich als Bauernberater in Griechenland, Nepal und Pakistan. Davon zehn Jahre als Freiwilliger, dann als bezahlter Experte. Zurück in der Schweiz machte ich mit fünfzig mein Hobby zum Beruf. Seither arbeite ich freiberuflich als Fotograf und Publizist. Näheres zu meinen Ausstellungen Bücher und Tätigkeiten finden Sie unter:
www.transhumana.ch

Obschon ich mit diesem Winter ins AHV-Alter eintrete, fehlt es nicht an Ideen und Schaffenswillen. Vorbereitet werden eine Publikation über Kriegsopfer in Bosnien sowie eine Ausstellung in Thun über "Spuren der Zeit, wie sich die Welt verändert". Dieses Thema, Wiederholungsfotografie oder Fotomonitoring, wie ich es nenne, ist mein Spezialgebiet in welchem ich auch Kurse anbiete.

In meiner Arbeit als Fotograf steht die Achtung des Menschen im Vordergrund! Seit Jahren versuche ein langfristig nachhaltiges, umweltschonendes Leben - ohne Auto und in Bescheidenheit.

Auf meiner hompage finden Sie das Neuste über meine Tätigkeit:
www.transhumana.ch.

Insbesondere interessieren mich Hinweise zum Thema "Seelenverwandtschaft"


Was mir wichtig ist:

  • offen sein und Zeit haben für alles was auf mich zu kommt.
  • lernen bewusst wahr zu nehmen was um mich herum passiert.
  • mir regelmässig Zeit zu nehmen für Yoga und Meditation.
  • mit natürlichen Ressourcen sparsam und nachhaltig umgehen. Was für mich auch heißt kein eigenes Auto zu haben. Das schränkte die eigene Mobilität stark ein mit dem Vorteil dass mein Tagesablauf ruhiger aber intensiver wurde .
  • versuchen „einfach“ zu leben, was heißt auf Unnötiges im Bezug auf Wohnen, Kleider, Essen und Reisen zu verzichten.
  • wandern und zelten sind weiterhin meine Passion. Immer war mir der Weg wichtiger als das Ziel.
  • beim Planen, Entscheiden und Arbeiten auf die Stimme meines Herzes hören und ihr zu folgen.

Zu den Bildern: (v.l.n.r.)


(F mit Kindern) Bern, im Oktober 2003 :Simon, geb. in Athen am 31. 10 1967 (Informatiker); Anna Katharina, geb. in Bern am 5. 2. 1972 (Lehrerin) verh. hat zwei Kinder; Fritz der Vater feiert seinen 65.; Christoph, geb. auf Lefkas in Griechenland am 23. 12. 1966 (Informatiker); Andres, geb. in Bern am 20. 6. 1981 (Kaufmann und Disc –Jockey): Lhaki, geb. am 18. 6. 1979 in Sikkim, Indien (Damenschneiderin).

(Mit Döma Bhutini aus Sikkim, der Mutter von Andres und Lhaki war ich während zehn Jahren verheiratet. Mit der Mutter der drei älteren Kinder, Dora Berger aus Bern, war ich vierzehn Jahre verheiratet. Ich bin sehr froh, dass ich mit Dora und Döma weiterhin Kontakt pflegen kann. Mit meiner heutigen Partnerin Tanja - wir kennen uns nun bereits seit fünf Jahren- verbindet mich eine und bisher nicht gekannte Liebe).



(F in Lefkas) 1962, mit Theodor dem Bürgermeister von Nikoli (Lefkas, Griechenland) mit welchem mich bis heute eine Freundschaft verbindet. Auf Lefkas arbeitete ich von 1962 bis 1972.



(F in Nepal) 1996 mit Laxmi Tamang aus Lamosangu (Nepal) welche ich für einen Beitrag zum Buch Gespiegelte Zeit besuchte. In Nepal arbeitete ich von 1973 bis 1978.



(F. in Kalam) 1983 in Kalam (Pakistan) wo ich von 1982 bis 1986 arbeite, zweiter von links zusammen mit Mitarbeitern und lokalen Bauern.

Ergänzungen zu meiner beruflichen Tätigkeit:

Meine Auftragsgeber für meine freiberufliche fotografische Arbeit kommen aus dem Umfeld meiner früheren Tätigkeit als Berater in der Entwicklungszusammenarbeit. Es sind dies das Rote Kreuz, der Dienst für technische Zusammenarbeit des Bundes sowie verschiedene Hilfswerke für die ich im Ausland fotografiere oder aus meinem umfangreichen Archiv bediene. In der Schweiz fotografiere ich zum Beispiel für den Fond Landschaft Schweiz und Zeitungen oder Magazins.

Um meine Fotos der Öffentlichkeit zu zeigen veranstaltete ich regelmässig Ausstellungen die ich mit mit dem Verkauf von Bilder finanzierte.

Zwei Fotobücher in schwarz weiss die ich erwähnen möchte und die bei mir über  www.transhumana.ch bestellt werden können:

„Das Bild der Schweiz am Röstigraben“  enthält die besten Bilder, welche ich  zu Beginn der neunziger Jahre vom Jura bis ins Wallis entlang der Sprachgrenze aufgenommen habe. Da Buch fand in einem Espo 02 Theater Spektakel Verwendung.

„Gespiegelte Zeit“ enthält gut drei Dutzend doppelt Porträts (einst und jetzt) aus Griechenland, Nepal, und Pakistan. Dabei besuchte und fotografierte ich Bekannt aus der Projektzeit von denen ich bereits ein altes Foto besaß  Mitte der neunziger Jahre. Entstanden ist ein Buch über Menschen die unterschiedliche Kulturen leben und welches aufdeckt, was diesen Menschen die Hilfe aus der Schweiz gebracht hat.

„An Gottes Segen ist alles gelegen“ ist der Titel einer umfassenden mehr farbige Fotogeschichte über meine Eltern. Geschwister und unsere Kinder im ganzen vergangenen Jahrhundert. Die Arbeit an dieser Fotogeschichte - die vorläufig nicht verkäuflich ist – war für mich auch ein Suchen nach meiner Herkunft...

Auch eines meiner nächsten Projekte hat mit mir zu tun. Es geht um ein Buch –im dritten Entwurf-  in welchem ich in Wort und Bild von Bäumen berichte, die mich seit meiner Jugend begegnet sind. Insbesondere geht es mir darum herauszufinden inwiefern diese Begegnungen mein Leben prägten.