Portrait von
Dr. Gertraud Girardi Battisti

Geb. in Bozen am 24.03.1952

Adresse:
Talfergasse 4
I–39100 Bozen
Tel. 00390471/980467

Adresse der Praxis
Wangergasse 8
I–39100 Bozen
Tel. 00390471/979393
E-Mail: girardi.battisti@tin.it


1952

geb. in Bozen
1958 – 1963 Besuch der Grundschule in Bozen
1963 – 1966 Besuch der Mittelschule am Konservatorium in Bozen
1971 Matura am humanistischen Gymnasium/Lyzeum in Bozen
1971 - 1978 Studium an der Uni Graz (A) der Fächer Psychologie, Pädagogik und Musikwissenschaft
1978 Promotion zum Dr. Phil (Psychologie/Pädagogik)
1980 – 1984 Ausbildung in Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers in Innsbruck (A)
Ausbildung in Themenzentrierter Interaktion (Diplom 2003)
Ab 1984 Weiterbildung in Gruppendynamik und Selbsterfahrung

Berufliche Tätigkeitsfelder
ab 1978 Tätigkeit im sozialpsychologischen Arbeitsfeld (Arbeit mit erwachsenen Menschen mit Behinderung, Mitarbeit in der Familienberatungsstelle in Bozen, Konzeptarbeit in verschiedenen Ausbildungen, Supervision und Fortbildung)
ab 1985 Lehrtherapeutin im Rahmen der Ausbildung der ÖGWG
seit 1985 berufliches Engagement im Bereich Frühpädagogik und in der Ausbildung und Fortbildung von Kindergärtnerinnen
seit 1993 enge Zusammenarbeit mit Kari Aschwanden zu Projekten mit gesellschaftspolitischem Schwerpunkt
seit 2001 Lehrbeauftragte an der freien Universität Bozen (Fakultät für Bildungswissenschaften)

Tätig in freier Praxis: Therapie, Beratung, Supervision, Fortbildung

Verheiratet mit Hermann Battisti; unsere Kinder: Alexandra (geb. 1981 schließt bald ihr Psychologiestudium ab), Valentin (geb. 1983 studiert an der TU in Graz), Katharina (geb. 1986 legt in diesem Schuljahr Matura ab), Claudia (geb. 1989 besucht das wissenschaftliche Lyzeum), Dominik (geb. 1992 besucht die Mittelschule)

Mein Leben war immer schon spannend

Ich bin in Bozen als „Stadtkind“ aufgewachsen, zusammen mit 4 Geschwistern. Die langen Sommerferien verbrachten wir in den Bergen, wo wir das Landleben genossen haben. Im Spannungsfeld des dreisprachigen Südtirol bin ich schon sehr früh in meinem politischen Denken geprägt worden. In meiner Ursprungsfamilie lernte ich die Freude am Musizieren, an Büchern und Sport, Hobbys, die mir bis heute viel bedeuten.

„Angesteckt“ durch das sozialpolitische Engagement meines Vaters wurde mir das Vermitteln zwischen den Kulturen ein großes Anliegen.

Ich begegnete immer wieder Menschen, die mich dabei begleitet haben.

Eine wichtige Zeit war meine Studienzeit in Graz - eine wunderbar lebendige Kulturstadt -geprägt von der Aufbruchstimmung der Siebziger-Jahre.

Nach dem Abschluss meines Studiums 1978 kehrte ich nach Südtirol zurück und begann als Psychologin zu arbeiten; in verschiedenen Feldern: mit Menschen mit Behinderung, in der Familienberatung, in der Fortbildung und Supervision, in Komitees für Chancengleichheit.

Seit 1979 bin ich verheiratet und lebe mit meinem Mann und unseren fünf Kindern im Zentrum von Bozen. Gemeinsam versuchen wir, Familie und unsere Berufe ausgewogen zu verbinden.

Ich genieße in meiner Heimat die wunderbare Landschaft, die Berge und das Klima und das Leben in zwei Kulturen. Immer wieder wird es mir aber auch eng hier. Deshalb bedeuten mir die Kontakte mit Freundinnen und Freunden im Ausland sehr viel.

1984 habe ich auf einem TZI – Kurs Kari Aschwanden kennen gelernt. Seit dieser Zeit bin ich mit der Schweiz, mit TZI und in besonderer Weise mit Kari und seiner Familie sehr verbunden.

Ich arbeite in freier Praxis als Psychologin und Psychotherapeutin. Durch mein Studium, aber besonders durch meine Kinder hat es mich auch sehr in den Bereich der Frühpädagogik gezogen. Ich arbeite gerne mit Eltern und Kindergärtnerinnen und habe aufgrund dieser Erfahrungen einen Lehrauftrag an der freien Universität in Bozen, wo seit 1998 Kindergärtnerinnen ausgebildet werden. (Im Moment beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema „Spracherwerb und Zweisprachigkeit“ und „Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Eltern“).

Ich bin seit meiner Jugendzeit an Dialog und Austausch zu gesellschaftspolitischen Themen interessiert und setze mich in meiner Arbeit ein, dass Kinder und Erwachsene Sprache und Ausdruck finden für das, was ihnen wichtig ist. Ich lerne dabei selber sehr viel. Ich versuche die individuelle Erlebniswelt der Menschen auch als Antwort auf ihre Lebenswelt und diegesellschaftlichen Rahmenbedingungen anzuerkennen.

Die Quelle meiner Kraft liegt in meiner Familie, die immer wieder für An- und Aufregung sorgt, wo immer etwas los ist und wo ich lerne flexibel und kommunikativ zu sein.

Lesen und Musizieren, aber auch Wandern und je nach Jahreszeit Radfahren, Schwimmen, Langlaufen oder Eislaufen zusammen mit Freundinnen und Freunden sind meine bzw. unsere Familienhobbys.