Portrait von Ruedi Keller

Geb: 28.12.1966

Ruedi.keller@gmx.net
076/ 477 28 73



Beruflicher Werdegang:

Bis 1989:

Diverse Saison- und Jahresstellen als Koch in 5 Stern und Leading- Hotels in der Schweiz.
Ende 1989: Schwerer Motorradunfall. Ich brauche fast ein Jahr für die Rehabilitation. Ich kann mich nicht mehr für einen Wiedereinstieg ins G(H)astgewerbe motivieren.
1991: Praktikum als Miterzieher an der Sonderschule Schüpfheim.
1992 bis 96: Berufsbegleitendes Studium als Sozialpädagoge in Luzern.
1994 bis 00: Miterzieher und temporär Gruppenleiter Jugenddorf St. Georg, Bad Knutwil.
1996 bis 98: Nachdiplomkurse Systemische Pädagogik an der BFF Bern
2000 bis 04: Sozialpädagoge mit besonderen Aufgaben Haftanstalt und Untersuchungsgefängnis Grosshof in Kriens. Konzipierung und Einführung von Vollzugs- und Massnahmeplanung. Massnahmevorbereitung mit Straftätern, die besonderer Massnahmen bedürfen. Gruppenleitung.
Seit 2001: Diverse Workshops und Projekte TZI
2004: Konzipierung und Einführung Schulsozialarbeit in der Gemeinde Littau
April 2006: Zertifikat TZI (TZI im Gefängnis)
Seit 2006: Fachdienstleiter Schulsozialarbeit in Littau
2008 Anerkennungspreis der Volksschulen des Kantons Luzern für das Projekt: "gruppenzentrierte Pädagogik für die Volksschule"
2010 Fusion der Gemeinde Littau mit der Stadt Luzern. Zusammenlegung von 2 unabhängigen Institutionen der Schulsozialarbeit Meine Schwerpunkte in der SSA sind Früherkennung und Frühintervention, sowie die Arbeit mit Klassen und Gruppen.

Freizeitbeschäftigungen:

Ich bin sehr aktiver Fasnächtler, das heisst, ca. die Hälfte des Jahres beschäftige ich mich mit dem Basteln diverser Grinden und Sujets für mich und den Rest meiner Familie. Seit einiger Zeit habe ich den Modellbau wieder entdeckt, sowie auch den Helikoptermodellflug.


Musik spielt ebenfalls eine grosse Rolle in meiner Familie. Ich selbst spiele Saxophon und Klarinette, meine Kinder Posaune, Saxophon und Schlagzeug. Meine Frau spielt Gitarre.

Als Gründungs- und Vorstandsmitglied des SchulsozialarbeiterInnen Verband SSAV habe ich bis 2010 das Sekretariat betreut, sowie die Infrastruktur des Verbandes aufgebaut.

Was ist mir wichtig?

Bei meiner Arbeit bin ich immer wieder herausgefordert, zwischen Erwartungshaltungen und machbarem zu vermitteln. Ich mache die Erfahrung, dass gerade in diesem Kontext die Auseinandersetzungen viel sachlicher und lebendiger ausfallen, wenn ich themenzentriert leite. Ich erlebe mich entspannter, wenn ich aktiv am Gespräch teilnehme und mich aufs Thema konzentrieren kann. Es ermöglicht mir mich intensiver auf meine Mitmenschen und deren Bedürfnisse und Sichtweisen einzulassen, da ich weniger als autoritäres "Feindbild", sondern auch von "schwierigen" Kunden vor allem als Mensch wahrgenommen werde.

Ich spüre, wie wichtig es für mich ist, in diesem Kontext mit mir selber in Interaktion zu sein, um wirklich kongruent auf mein Gegenüber eingehen zu können.