Portrait von Walter Krähenbühl

Mooseggstrasse 23
CH-3550 Langnau i.E.
Tel. 034 402 48 93
w.k.46@gmx.ch
www.innerefiguren.ch
Biographie

Ich bin1946 in Basel geboren und seit 1970 mit Uta Wütherich verheiratet.
Gemeinsam haben wir damals im Genf der 80ger-Jahre als Schriftsetzerin und Offsetdrucker der Graphischen Industrie den Rücken gekehrt und neue Inhalte im Sozialbereich gesucht. Uta ist Aktivierungstherapeutin geworden und ich hatte bis April 2011 kreative Jahre als Psychiatriepfleger.

Symbiose? Ich denke, dass wir diesen Weg wirklich nur gegenseitig stützend und schützend gehen konnten. Er führte uns über das Kinderdorf Pestalozzi in Trogen (Sozialpraktikum) wieder nach Basel (Diplom Psychiatrische Krankenpflege 1976), dann für 6 Jahre in die Friedrich-Husemann-Klinik in Buchenbach (D). Von 1982-85 lebten und arbeiteten wir im Simmental in einer Therapeutischen Gemeinschaft. Das war keine einfache Zeit, aber heute sind wir beide dankbar für die vielen Erfahrungen und Freundschaften.

Unser Freijahr 1985 war produktiv ausgefüllt mit den Höhen und Tiefen einer eigenen Puppenbühne (Inszenierung und Tournee), Kursen bei der Puppen-spielerin Käthy Wüthrich in Buchs und Dr. Jean-Paul Gonseth in Liestal.

1986 war ich als Psychiatriepfleger auf einer Rehabilitations-Station in der Waldau (UPD Bern) angekommen und benützte jede freie Minute zum Malen und Töpfern, es entstanden auch die ersten Puppen. Von 1990 bis 2006  leitete ich den "Wörkschop" der Akutstation 2, die integrierte Werktherapie. Dabei faszinierte mich die Verbindung von Figurentheater und Video – dies war auch für die PatientInnen-Gruppe eine spannende Erfahrung. Parallel dazu konnte ich die Angehörigenseminare der UPD aufbauen. Das Gruppen- Angebot versuchte, die schmerzhaften Lücken in Information und Zusammen-arbeit etwas auszugleichen. Als Fundament für diese Spezialisierungen diente mir das TZI-Diplom, eine Zusatzausbildung für Sozialpsychiatrie ZASP und das Kompakt-Curriculum "Kreative Therapie" am Fritz-Perls-Institut in Hückeswagen (D).

2006 habe ich mit dem 60. Geburtstag die Waldau verlassen und konnte in den letzten 5 Berufsjahren mit einer 30%-Anstellung die Angehörigenberatung im Psychiatrischen Dienst des Regionalspitals Emmental aufbauen.

Aktuelle Tätigkeit

Seit Mai 2011 bin ich zufriedener Pensionist und kann mich intensiv meinen Video-Projekten widmen. Daneben bleibt genügend Zeit um  alte Kontakte zu pflegen und Liegengebliebenes (wie diesen Artikel) in Ruhe nachzuführen.

TZI

Eine Team-Supervision bei Ruth Cohn war 1985 der Auslöser für die TZI-Ausbildung. Im Vereins-Krisenjahr 2008 engagierten Uta und  ich uns für das Überleben des RCI-Schweiz, seit 2009 und bis 2012 bin ich im Vorstand aktiv.

INNERE FIGUREN:

Aus den Puppenkursen (1989-99) am Institut für Psychodrama und Figuration in Liestal entstanden, wird der Wokshop INNERE FIGUREN nicht mehr im Gwatt, sondern im Atelier der Rudolf-Steiner-Schule Langnau  i.E. stattfinden.                           
Langnau, im Juli 2011