Portrait von Gudrun Schmid

geb. 1963

E-Mail: gudrun.schmid@dnet.it


Beruf

Ich habe an der Uni Innsbruck Pädagogik studiert und anschließend begonnen zu unterrichten. Zur Zeit arbeite ich an der Landesfachschule für Sozialberufe „Hannah Arendt“ in Bozen, unterrichte die Fächer Deutsch und Gemeinschaftskunde und leite die Schulbibliothek. Auch arbeite ich in mehreren Arbeitsgruppen mit.

Andere Tätigkeiten

Seit 1997 bin ich Publizistin, ich habe nebenberuflich viele Beiträge für den Radiosender RAI Bozen geschrieben und bei einer Tageszeitung korrigiert. In den letzten Jahren konzipierte und leitete ich in der Erwachsenenbildung Leserunden für Frauen und eine Schreibwerkstatt. In den Jahren 2003 und 2004 hatte ich die Freude, den Lehrgang „AusbilderIn auf der Grundlage der Themenzentrierten Interaktion“ zu besuchen, den Kari Aschwanden geleitet hat. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich bei Kari die Möglichkeit hatte, die Themenzentrierte Interaktion auf eine so achtsame, liebevolle und hochintelligente Art und Weise kennen zu lernen. Das hat mich sehr bereichert, und mir in meinem Beruf und in meinem Leben enorm weitergeholfen hat und es wirkt – „tocca ferro“ sagen die Italiener – noch weiter.

Privates

Ich lebe mit meinem Partner Gerhard in Bozen, der kleinen „Hauptstadt“ Südtirols. Ich bin in dieser Stadt aufgewachsen und mag sie eigentlich recht gerne. Sie ist gerade groß genug, um die alltäglichen Bedürfnisse nach Anregung und Kultur zu befriedigen und doch klein genug, um gemütlich zu sein.

Knapp 100.000 Einwohner zählt sie, davon ungefähr 30.000 deutscher Muttersprache. „Man kennt sich“ – was oft recht angenehm, manchmal aber auch eher unvorteilhaft ist, weil man schnell an Grenzen stößt und jede/r schon viel von einem weiß – ohne wirklich etwas zu wissen.

Unsere Söhne Christian und Lukas, 1983 und 1985 geboren, studieren zur Zeit in Wien. Christian komponiert und schreibt schon seit Jahren Songs, spielt selbst Gitarre dazu und singt. Sollte jemand Lust haben, mal kurz reinzuhören, hier die Homepage, die Christian und Lukas gemeinsam gestaltet und programmiert haben: www.dressyvagabonds.com.

Was mir wichtig ist

Die TZI ist mir sehr wichtig geworden. Ich habe in den Texten von Ruth Cohn und am Beispiel von Kari sehr viel für mich und mein Leben gelernt. Vieles war schon in mir und hat durch diese beiden Persönlichkeiten und meine Erlebnisse in der Gruppe Bestätigung gefunden. Die Postulate, Axiome, Hilfsregeln, die Balance von Ich-Wir-Es, die selektive Authentizität, das intensive Nachdenken über mich selbst und die Welt, der bewusste Umgang mit mir und meinen Mitmenschen, dies alles stärkt mich und gibt mir Halt.

Ich möchte dazu beitragen, Strukturen humaner zu gestalten, Menschen zu vermitteln, dass sie zählen, dass sie, so wie sie sind, richtig und wichtig sind und ihren Platz in der Gruppe finden. Wichtig sind mir überdies die Menschen, die mich umgeben, allen voran meine Familie und meine FreundInnen.

Frauenthemen liegen mir besonders am Herzen, da ich zutiefst davon überzeugt bin, dass eine humanere Welt die Beteiligung von beiden Geschlechtern in entscheidenden Positionen benötigt. Auch das Thema Nachhaltigkeit interessiert mich sehr.