Portrait von Dr. Elmar Teutsch, Bozen

Psychologe und Psychotherapeut
Brennerstraße 43
39100 Bozen (BZ)

TELOS –Institut für Psychologie & Wirtschaft
Brennerstraße 43
39100 Bozen (BZ)
Tel: ++39 0471 3015 77
Fax: ++39 0471 3015 09
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Intenet: www.telos-training.com


Es gibt keinen schöneren Beruf, als mit Menschen zu arbeiten!

Ich lebe in Bozen mit Frau und zwei „Kleinen“ – 2 Kinder aus erster Ehe sind inzwischen erwachsen. Wir haben viel Grün um uns, das ist gut: die Kinder können draußen spielen, und wenn mir mein Beruf manchmal streng wird, genügt oft schon ein Blick ins Grüne, um wieder Atem zu holen. und Glück und Dankbarkeit zu spüren.


Es war ein langer Weg – mit viel Freude und Spaß doch oft genug auch schmerzhaft (für mich und andere); vieles war leicht, manches schwierig, aber offensichtlich notwendig: alle Abkürzungen, die ich versucht habe, waren Umwege. Es war ein Weg mit vielen Kurven. Von außen her liest er sich so:

Nach Abschluss des wissenschaftlichen Lyzeums interessierte ich mich für Germanistik und hatte gleich doppelt Glück: zwei Bekannte, die sich seit Jahren in diesem Studienzweig festgefressen hatten, rieten mir dringend ab und so entschloss ich mich zu Psychologie; und dort wiederum hatte ich das Vergnügen, bei einem der damals weltweit führenden Köpfe in experimenteller Psychologie studieren zu dürfen, bei Prof. Ivo Kohler. Beide Entscheidungen haben mein Leben bis heute beeinflusst.


Da meine Liebe zur Sprache nicht ins klassische Germanistik-Studium gemündet hat (und dort womöglich geendet wäre), hat sie sich andere Kanäle gegraben: nebenher Journalistik studiert, nebenbei in Redaktionen Urlaubsvertretungen gemacht, Kultursendungen in einem der ersten Südtiroler Privatradios erdacht, als Präsident des Kulturvereines „Isaras“Reden geschwungen bei unseren Vernissagen … Gelegenheit zum Üben gab es mehr als genug. Und Lesen! Oft komme ich mir vor wie ein Schwamm, der alles aufsaugt. Wenn dieser Schwamm dann ab und zu ein paar Tropfen verliert, freut es mich erst recht. So bin ich zum Texten gekommen: Kurzgeschichten, Kabarett, Essays, Meditationen, Fantasiereisen und, in letzter Zeit, hauptsächlich Fachartikel und Lehrunterlagen für unsere Seminare.


Und die Psychologie? Die stand ja in meinem Studienbuch. Auch durfte ich ein ganzes Jahr lang den Vater der Gesprächstherapie, Prof. Tausch (Hamburg) erleben. Und trotzdem zog es mich eindeutig zur Wirtschaftspsychologie, speziell zur Werbepsychologie: warum soll ich mich mit einzelnen beschäftigen, wenn ich mit einem einzigen TV-Spot Millionen von Menschen beeinflussen kann… So landete ich zielsicher in der Werbung, produzierte Funkspots im eigenen Tonstudio, suchte mir Grafiker für Printwerbung, gründete eine Werbeagentur fusionierte mit einer anderen, und dann ging’s erst richtig los. Wir vergrößern die Medienabteilung, richten Fachbereiche ein, vernetzen uns in einem multinationalen Agenturnetwork, sind die erste Agentur Italiens, die Verwaltung UND Grafik mit einem integrierten Computersystem bearbeitet, kassieren Preise und Auszeichnungen, residieren in einem mittelalterlichen Schloss, haben Kunden aus aller Welt und sind sehr stolz.


Zum Glück kam mir da was in die Quere. Aus persönlichem Interesse begann ich eine fünfjährige Ausbildung in Integrativer Gestalt/Körpertherapie bei Leland Johnson, Gestalt-Institute of Houston. In der selben Zeit änderten sich auch viele andere Dinge in meinem Leben. Als Teil der Ausbildung musste ich immer wieder mit Gruppen arbeiten, was mir zunehmend mehr Freude machte. Und so beschloss ich, dass 20 Jahre operativer Werbung genug sind. Innerhalb von 2 Wochen verkaufte ich die Agentur. Ich habe es noch nie bereut. 1994, also noch im letzten Jahrtausend, gründete ich dann TELOS, das Institut für Psychologie und Wirtschaft. Zusammen mit einem ganz kleinen Kreis von Mitarbeitern und einem ganz großen Kreis von Fachleuten aus ganz Europa arbeiten wir heute gemeinsam daran, Menschen, die zu Neuem bereit sind, auf ihrem Weg zu begleiten. Das macht mir so viel Freude, dass ich jetzt einfach behaupte, mein Beruf ist mein Hobby!



Gut, andere hab’ ich auch noch: faulenzen, lesen, Musik, Kabarett, Wasser (tauchen!), Berg, und jetzt auch wieder – seit ich es nicht mehr beruflich mache – Fotografie!